Besser spät als nie? Das Kartoffelturm-Experiment

Beitrag von Wiyanna Markowis

Nachdem wir in unserem eigenen Garten Kartoffeln ganz normal im Beet gepflanzt haben, wollten wir dann doch gerne noch den Vergleich haben: Wie wachsen Kartoffeln eigentlich in einem Kartoffelturm?

Um auszugleichen, dass wir schon relativ spät dran sind haben wir uns für drei verschiedene Kartoffelsorten entschieden, die jeweils eine sehr kurze Reifezeit, zwischen 90 und 130 Tagen, haben.

Die Pflanzkartoffeln stammen vom Biolandhof Jeebel, der unter anderem auf historische Kartoffeln sowie Pflanzkartoffeln aus Erhaltungsanbau spezialisiert ist.

Den Kartoffelturm haben wir aus Drahtgeflecht gebaut. Dieses haben wir am Rand mit Stoh ausgepolstert und dann mit Erde und Kompost schichtweise aufgefüllt. Zwischen den Schichten wurden die Kartoffeln gesetzt. Dabei haben wir die Sorten unten gepflanzt, die die längste Reifezeit haben um am Ende des Sommers hoffentlich von oben nach unten abernten zu können.

An dieser Stelle wollen wir den Bäumlern erneut ein großes Dankeschön dafür aussprechen, dass sie uns nun schon zum zweiten Mal mit einem goßen Anhänger voll Erde versorgt haben.

Das Ganze hatte während dem Bau einen leichten Experiment-Charakter. Umso schöner war es, dass wir vom Kinderhaus Kroatenhof tatkräftig unterstützt wurden. Nach jeder Schicht Erde wurde fleißig gegossen, am Rand das Stroh aufgefüllt und festgehalten, Erde geschaufelt und am Ende eine Decke aus Stroh über der Oberfläche verteilt. Die Kinder des Kinderhaus Kroatenhof haben im Wört-Garten auch schon eigene Beete angelegt und sind in der Zwischenzeit fast jeden Tag da, um die Beete zu gießen, Käfer zu entdecken und Salat zu schnabuliern. Ab morgen wird dann wahrscheinlich auch hin und wieder gespickelt, um zu sehen ob sich schon kleine Kartoffelpflänzchen zwischen den Strohhalmen hindurchschieben.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die den Gemeinschaftsgarten beleben und das gemeinsame Gärtern möglich machen!

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