Das Gemüse wächst…

Beitrag von Monira Kilian

Erste Pflanzarbeiten im Wörth-Garten Ende April

Der Anfang ist gemacht, wir haben die ersten Beete angelegt, Gemüsesetzlinge und  Sonnenblumen gepflanzt. Dank des Regens sind die Pflanzen gut angewachsen.

Wir freuen uns sehr über das rege Interesse der Passanten und Freunde des Gartens.

Unser Team ist regelmäßig im Garten anwesend. Die Termine findet ihr in userem Garten-Kalender.

Wer Lust hat, kann gerne vorbei kommen und unter Einhaltung der Coronaregeln beim weiteren Aufbau des Gartens helfen. Wir legen Hügelbeete an, indem wir den Boden mit Karton bedecken, Grünschnitt darauf legen, darüber kommt Grasschnitt oder ein Jahr abgelagerter Pferdemist, darauf der Mutterboden (helle Erde) und als oberste Schicht ein Gemisch aus 1 zu 1 Mutterboden und Kompost (dunkle Erde). Dann kann das Beet bepflanzt werden.

Weitere anstehende Projekte:

  • Wir bauen Dächer für Tomaten
  • Bau eines Geräteschuppens, Tisch und Bänke

In 10 Tagen, nach den Eisheiligen, pflanzen wir Zucchini, Kürbisse und weitere Tomaten. Wer mag kann gerne Mais (samenfestes Saatgut, keine Hybriden/F1) vorziehen. Über verschiedenste Kräuter und mehrjährige Obstsorten wie Himbeeren und Felsenbirne freuen wir uns.

Ihr könnt uns kontaktieren über: info@buntebeete.net

Es geht los im Wörth-Garten …

Beitrag von Wiyanna Markowis

In der vergangenen Woche ist es im Wörth-Garten richtig losgegangen. Nach Absprachen mit der Stadt darf der Gemeinschaftsgarten weiter aufgebaut werden, solange sich alle an die geltenden Maßnahmen wie das Einhalten des Mindestabstands und der maximalen Gruppengröße halten. Dies macht uns unglaublich froh. Gerade jetzt ist es so nötig wie schön, mehr offene Möglichkeiten zu haben, die zum Gärtnern einladen. Sowohl zum Umgang mit Corona als auch zum allgemeinen Vorgehen im Garten informieren seit dieser Woche auch Schilder am Rande des Gartens Richtung Steinach.

Als erste größere Aktion haben wir in der vergangenen Woche einen schönen Mittelkreis aus Hackschnitzeln angelegt, um den herum in den nächsten Wochen Hoch- und Hügelbeete entstehen können. Die ersten Hochbeete sind auch schon auf das Gelände gebracht worden.

Heute kam dann eine Spende von „den bäumlern“ aus Raidwangen – ein großer Anhänger voll Erde, den wir zum Befüllen der Beete verwenden werden.

Ab jetzt ist Mitmachen gefragt!!

Damit der Garten weiter wachsen und die vorbereiteten Setzlinge (letzte Woche wurden uns über 1000 Setzlinge gespendet!) bald dort eingepflanzt werden können, brauchen wir:

  • Holz, Äste, Balken, Bretter … die als Begrenzung für Hügel- und Hochbeete genutzt werden können
  • Schaufeln, Hacken, weitere Gartengeräte, besonders Gießkannen
  • Grünschnitt und Äste zum Befüllen der Beete
  • Kompost

Am meisten brauchen wir allerdings euch, euer Know-How und euren Spaß am Ausprobieren und Gärtnern.

Ihr habt vielleicht Lust, ein Hügelbeet anzulegen oder den Rahmen für ein Hochbeet zu bauen? Ihr habt Material, welches nicht mehr gebraucht wird und fändet es schön, wenn es im Gemeinschaftsgarten wieder genutzt wird? Könnt ihr Kompost und Gründschnitt besorgen (Anhänger notwendig!)?

Meldet euch und macht mit, wir freuen uns auf euch!

Unser Kontakt:
info@buntebeete.net

Der Frühling ist da! Und bald kann es losgehen in unserem Wörth-Garten.

Beitrag von Jan David Grebe

Kurz vor Ostern fahre ich mit dem Radl zu Monira, der Gründerin der Bunten Beete, um gemeinsam mit ihr an einem Info-Schild für den Wörth-Garten zu arbeiten. Der Weg von Nürtingen nach Altdorf ist wunderschön – und der Frühling bereits in vollem Gange.

Auf dem Rückweg habe ich dann alles fotografiert, was nicht bei Drei auf den Bäumen war. Meine Eindrücke aus der schönen Nürtinger Umgebung möchte ich mit euch teilen, damit ihr was zum Freuen habt, bis es endlich los geht in unserem Garten.

Die Buschwindröschen blühen am Wegesrand kurz vor Raidwangen

Wer draußen unterwegs ist, vergisst schnell den Corona-Lockdown. Die Apfelbäume und die Kirschen blühen, auf den Feldern fahren die Traktoren, Vogelgezwitscher in der Luft. Für Mitte April ist es schon sehr warm.

Vor ein paar Tagen haben wir mit unserer Urban-Gardening-Gruppe die nächsten Schritte für den Wörth-Garten geplant – online versteht sich. Es gab viel zu besprechen: Wie steht es um die Finanzierung? Welche Gartengeräte brauchen wir? Wie können wir gärtnern und dabei die Corona-Verordnungen einhalten?

Unterstützung bekommt das Gartenteam neuerdings durch eine internationale Gruppe von Studierenden, die im Rahmen eines Seminars zu „Community-learning for local Change“ erforschen, welche Herausforderungen und Bedürfnisse es in der Nachbarschaft im Nürtinger Stadtteil Kleintischardt gibt. Die Ergebnisse ihrer ersten Analyse wurden bei unserem Treffen vorgestellt und sollen mit in die Gestaltung des Wörth-Gartens einfließen.

Wie geht es denn jetzt konkret mit dem Urban Gardening im Wörth-Garten weiter?

Im engen Austausch mit der Stadt konnten wir entscheiden, zwar anders als geplant, aber dennoch loszulegen. Als nächstes steht der Bau von Hochbeeten, Hügelbeeten, etc… an, damit all unsere Setzlinge bald hierher umgezogen werden können und der Wörth-Garten als Ort der Entspannung und des sinnvollen Tuns genutzt werden kann.

Genügend Platz – auch zum Einhalte von mind. 1,5 Meter Abstand – bei der gemeinsamen Arbeit gibt es auf jeden Fall.

Unter der Beachtung der Corona- Verordnung des Landes werden wir bald mit dem Bau der Hochbeete beginnen. Infos, wie ihr euch aktiv beteiligen könnt, folgen bald. Erst einmal müssen wir Materialien sammeln. Falls ihr dabei helfen könnt, freuen wir uns über einen Kommentar oder eine Mail.

Bis dahin wollen wir euch einladen, doch das nächste Mal, wenn ihr am Neckar unterwegs seid, das Areal mal anzuschauen. Vielleicht habt ihr ja Ideen? Meldet euch bei uns und seid beim Aufbau des Gartens dabei!

Ein sehr bekanntes Stadtbild: der Blick auf die Nürtinger Stadtkirche St. Laurentius vom Neckarufer aus. Von hier aus sind es nur noch ein paar hundert Meter dorthin, wo bis jetzt eine Grasfläche neben dem Parkplatz liegt, jedoch schon bald euer erstes Gemüses auf den Beeten wachsen wird…

P.s. Was tun mit der sonnigen Zeit? Die Bilder sind auf diesem Radweg entstanden, der an sonnigen Tagen zu einer kleinen Radtour einlädt.

1000 Sonnenblumen für Nürtingen

Liebe Naturliebhaber*innen, liebe Hobygärtner*innen und alle die es werden wollen,

auch unsere Vorstellungen, Wünsche und Pläne für den Wörth-Garten wurden durch die Ausbreitung des Coronavirus und die darauf folgenden Einschränkungen auf den Kopf gestellt. Wie gerade so vieles. Dennoch wollen wir an unserem Ziel festhalten, den Wörth-Garten zu einem neuen Ort der Begegnung und des gemeinschaftlichen (Gemüse-)Anbaus in der Stadt werden zu lassen . Auf Grund der Situation verschiebt sich allerdings der Projektstart und wir sind auf neue, alternative Ideen des gemeinsamen Gärtnerns angewiesen, um den geplanten Grundstein für ein bunt blühendes Nürtingen zu legen.

Vorallem brauchen wir dafür eure Hilfe. 1000 Sonnenblumen für einen Blühstreifen um den Garten herum sind unser Ziel!

Wenn nur zwei Prozent aller Nürtinter*innen zuhause eine Sonneblume ziehen, können wir den Garten im Frühsommer mit einer leuchtend gelben Pracht umrahmen. Wenn jede*r ein ganzes Samenpäckchen zieht, bräuchten wir sogar nur 50 Freiwillige. Jede Blume zählt.

In den folgenden Blogposts findet ihr laufend Informationen zum Vorziehen von Sonnenblumen, welche Samen sich eignen, wann und wie die Pflänzchen in den Wörth-Garten umziehen dürfen und weitere Informationen zum Urban Gardening auf dem Wörth-Areal.

Bei Fragen erreicht ihr uns via Instagram @buntebeetenuertingen oder per Mail unter info@buntebeete.net

Vielen Dank und ein frohes Sonnenblumenziehen! Wir freuen uns auf ein baldiges Kennenlernen im Grünen!

Sonnenblumen vorziehen, aber wie?

Um das Ziel der 1000 Sonnenblumen für Nürtingen zu erreichen, brauchen wir helfende Hände. Egal ob passionierteste Gärtner*innenhände oder von erstmals Gärtnernden. Das schöne ist: Sonnenblumen-Vorziehen ist gar nicht schwer.

Zum Vorziehen am besten biologische Samen verwenden, die keimfest und nicht genmanipuliert sind (wenn möglich, keine F1-Hybriden). Diese Samen werden dann in ein Pflanzloch gegeben – am Besten drei bis fünf auf einmal. Entweder in selbstgebastelte Anziehtöpfchen aus Zeitungspapier (Anleitung folgt bald), in übriggebliebene Blumentöpfe oder auch alte Joghurtbecher, aufgeschnittene Tetrapacks,… Hauptsache es hält.


Die Samen werden dann entweder ca. 2 cm tief in die Erde gesteckt oder mit Erde bedeckt, angegossen – fertig.

Am wohlsten fühlen sie sich dann an einem warmen, hellen Ort im Haus. Gießen nicht vergessen und schon in wenigen Tagen sollten sich kleine Keimlinge zeigen.

P.S. Wir freuen uns selbstverständlich auch über Setzlinge für Cosmea oder Zinnien

Vorstellung Wörth-Garten am 18. Februar, 18 Uhr

Im Rahmen eines Nachbarschaftstreffens im Stadtteil Klein-Tischardt werden wir die Initiative ‚Wörth-Garten‘ vorstellen. Das Treffen findet im Rahmen des Quartiersentwicklungsprozesses Klein-Tischardt statt. Interessierte am Urban Gardening können gerne dazu kommen.

Ziel ist es, die Nachbarschaft rund um das Wörth-Areal über die Urban Gardening-Initiative zu informieren. Zudem hoffen wir, dass sich viele Bewohner/innen für die Idee begeistern und aktiv mitgärtnern.

Wir treffen uns am Dienstag, den 18.02.2020 ab 18 Uhr in der Mensa des Kroatenhofes, Metzingerstraße 9 in Nürtingen.